BR Bgm Christoph Kainz nimmt Stellung zur bevorstehenden Volksbefragung:
"Fast 80% der Zivildiener bleiben ihrer Organisation nach dem Zivildienst als freiwillige
Helfer erhalten. Der Zivildienst ist damit ein wichtiger Nährboden des Ehrenamts!" Konkret bedeutet dies zum Beispiel für die Rot-Kreuz-Bezirksstelle Baden:
Der Ersatz für die 31 Zivildiener, die das soziale Jahr absolvieren, kosten jährlich zusätzlich € 179.800,-. Darüber hinaus bleiben Zivildiener derzeit durchschnittlich vier Jahre nach Beendigung ihres Zivildienstes beim RK Baden. Um sie wettzumachen, müssen fünf zusätzliche hauptamtliche Mitarbeiter angestellt werden mit jährlichen
Zusatzkosten von rund €250.000,-. Zusammen ergibt dies nur für Baden € 430.000,-, also ein Mehrfaches der bisherigen Kosten! Diese Mehrkosten müssen von den Gemeinden und damit von den Gemeindebürgern aufgebracht werden.
Ähnliches gilt für die anderen Rettungsstellen und -dienste im Bezirk. Kainz: "Es besteht keine Veranlassung dieses gut funktionierende System kaputt zu machen. Vielmehr sollte man der hervorragenden Arbeit unserer Zivildiener die gebührende Wertschätzung entgegenbringen." Neben der militärischen Landesverteidigung ist der Katastrophenschutz wesentliche Aufgabe unseres Bundesheeres. Und gerade in diesem Bereich genießen unsere Soldaten großes Ansehen in der Bevölkerung. Kainz: "Die Hochwasserkatastrophen der jüngsten Vergangenheit in unserem Bezirk sind jedem noch in guter Erinnerung. Ohne Bundesheer wären die gewaltigen Herausforderungen, die diese Katastrophen verursachten, nicht zu bewältigen gewesen! Ein wesentlicher Punkt ist die sofortige Verfügbarkeit der Grundwehrdiener im Katastrophenfall, weil 'doppelt hilft, wer schnell hilft!' Im Modell Darabos ist eine Vorlaufzeit von 7 Tagen vorgesehen. Deshalb bin ich für die Beibehaltung unseres gut funktionierenden Systems mit Grundwehr- und Zivildienern."
Kainz: "Zivildiener sind wesentliche Säule im Sozialsystem!"
Wehrpflicht erhalten - Zivildienst sichern
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