„Gut, dass mit 1. April die EVN angekündigt hat, einen neuen 10 Cent-Tarif anzubieten, der sowohl Neu- als auch Bestandskunden offensteht. Unsere Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und LH-Stv. Stephan Pernkopf haben erfolgreich Druck ausgeübt, damit die EVN als erster Landesenergieversorger die neuen Vorgaben des Strommarktgesetzes des Bundes umsetzt. Damit wird die EVN zu einem der günstigsten Landesenergieversorgern. Und damit wird Strom bei uns deutlich preiswerter als etwa im roten Burgenland oder in der blauen Steiermark. Was für uns aber auch klar ist: Das kann nur ein erster Schritt sein. Denn was es auch braucht, sind sinkende Netzkosten. Niemand versteht, warum unsere Landsleute mit den Ausbaukosten der Netze belastet werden, während ganz Österreich durch den Ökostrom aus Niederösterreich profitiert. Deshalb steht für uns fest, dass die Netzkosten fair verteilt werden müssen“, hält LAbg. Christoph Kainz im Rückblick auf die letzte Landtagssitzung fest.
LAbg. Kainz betont weiters: „In einer Aktuellen Stunde haben wir im NÖ Landtag darüber diskutiert, wie sich Grundwehrdienst, Miliz und Zivildienst weiterentwickeln müssen, um unsere Neutralität weiter verteidigen zu können. Für uns als Volkspartei Niederösterreich steht fest, dass Österreich wehrhaft bleiben muss. Insbesondere, nachdem wir gerade erleben, wie unsere Welt immer mehr aus den Fugen gerät. Dabei wird besonders die Miliz eine wichtige Rolle spielen, deshalb begrüßen wir, dass diese wieder gestärkt werden soll. Zur erfolgreichen Verteidigung gehört auch eine Weiterentwicklung des Zivildienstes, denn auch hier wird ein wichtiger Beitrag für die soziale Sicherheit in unserem Land geleistet. Für uns ist klar: Jetzt ist die Bundesebene gefordert, rasch Rückschlüsse aus den Empfehlungen der Wehrdienstkommission zu ziehen.“
„Ein weiteres wichtiges Thema, dem wir uns in der letzten Sitzung des NÖ Landtages gewidmet haben, sind die Sonderschulen. Für uns als Volkspartei Niederösterreich steht fest, dass es auch in Zukunft Sonderschulen als Ergänzung zu Integrationsklassen braucht. In ganz Niederösterreich haben wir rund 5.200 Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf – für sie wollen wir weiterhin die besten Rahmenbedingungen bieten. Denn Sonderschulen sind wichtige Bildungseinrichtungen, die gezielt in einer optimierten Umgebung den Schülerinnen und Schülern einen erfolgreichen Schulalltag bieten können. Dafür braucht es auch in Zukunft bestens ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer, deshalb haben wir uns im NÖ Landtag klar für einen eigenen Studiengang ‚Sonderpädagogik‘ ausgesprochen. Denn: Seit 2015 gibt es in Österreich keine eigenständige Ausbildung für Sonderpädagogik mehr. Aktuell wird Inklusion lediglich als Schwerpunkt im Lehramtsstudium geboten – für uns eindeutig zu wenig“, unterstreicht LAbg. Kainz.




